Der Bibelkurs für Kinder

Die Zöllner

Nun wollen wir drei Begebenheiten mit dem Herrn Jesus kennen lernen. Zuerst lies einmal zwei Geschichten im Neuen Testament.

Schlage bitte das Lukas-Evangelium auf. Von Kapitel 18 lies die Verse 9 bis 14 und von Kapitel 19 die Verse 1 bis 10.

Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. Der Pharisäer trat hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe. Der Zöllner aber, von fern stehend, wollte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und sprach: O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus vor jenem; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Lukas 18,9-14)

Und er kam hinein und zog durch Jericho. Und siehe, da war ein Mann, mit Namen Zachäus, und dieser war ein Oberzöllner, und er war reich. Und er suchte Jesus zu sehen, wer er wäre; und er vermochte es nicht wegen der Volksmenge, denn er war klein von Gestalt. Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen. Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steige eilends herab, denn heute muss ich in deinem Haus bleiben. Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden. Und als sie das sahen, murrten sie alle und sagten: Er ist eingekehrt, um sich bei einem sündigen Mann aufzuhalten. Zachäus aber trat hinzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, erstatte ich es vierfach. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, da ja auch er ein Sohn Abrahams ist; denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist. (Lukas 19,1-10)

Nun muss ich dir erst einmal erklären, was ein Pharisäer ist. Du hast davon in Lukas 18,10 gelesen. Die Pharisäer waren Leute, die so taten, als ob sie ganz fromm wären. Sie wollten, dass alle von ihnen denken: "Was sind das für gute und gerechte Leute." Aber leider war das alles nur vorgetäuscht. In Wirklichkeit waren sie genauso schlecht wie die anderen Menschen.

Als nächstes ist von einem Zöllner die Rede. Die Zöllner mussten Zoll und Steuern kassieren. Dabei haben sie oft mehr Geld genommen als sie durften. Deshalb meinten alle, die einen Zöllner sahen: "Oh, ein Sünder!"

1

Sortiere die Satzteile richtig!

Deine Antwort:

„Der Zöllner aber,
wollte nicht einmal die Augen
sondern schlug sich an die Brust
sei mir, dem Sünder,
von fern stehend,
gnädig!“ (Lukas 18,13).
und sprach: O Gott,
zum Himmel erheben,
2

Wusste der Zöllner in Lukas 18,13, dass er ein Sünder ist?
Was sagt er?

Deine Antwort:

"O Gott, sei mir, dem   , gnädig!"

Gott hat das Gebet des Zöllners erhört und ihm die Sünden vergeben.

Der Pharisäer aber bildete sich ein, dass er kein Sünder sei. Er bat Gott also nicht um Vergebung und behielt seine Sünden.

An einem anderen Tag wurde der Herr Jesus von einem Zöllner zum Essen eingeladen.

Wie hat Er sich da wohl verhalten? Er wusste doch auch, dass das Betrüger sind. Meinst du, dass Er hingegangen ist, oder wollte Er mit diesen bösen Menschen nichts zu tun haben?

Ja, Er ist zum Essen hingegangen, zu diesem Zöllner.

Darüber haben sich die Pharisäer sehr gewundert und wollten wissen, warum der Herr Jesus zu solchen Leuten geht.

Das erklärt Er ihnen so:

Und als Jesus es hörte, spricht er zu ihnen: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. (Markus 2,17)

Der Herr Jesus vergleicht sich hier mit einem Arzt, der sünden-kranken Menschen helfen möchte und deshalb zu ihnen geht.

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