Glauben konkret

Die guten Werke

Von unseren Eltern haben wir eine sündige Natur geerbt. Wenn man ein kleines Kind in der Wiege liegen sieht, denkt man nicht, dass dieses doch so unschuldige Kind schon sündig ist. Und doch ist es so. Schon bald nach der Geburt merken die Eltern, dass das stimmt. Aus einer sündigen Natur kommen keine guten Werke hervor. Genauso wenig wie von einem schlechten Baum gute Früchte gepflückt werden können. Erst wenn jemand an den Herrn Jesus glaubt, kann er etwas Gutes tun. Weißt du, warum das so ist? Gott gibt einem solchen Menschen eine neue Natur. Eine Natur, die aus Gott ist und nicht vom sündigen Adam. Mit dieser neuen Natur können wir gute Werke tun. Werke, die Gott uns zu tun gibt.

Wir wollen uns nun mit den guten Werken beschäftigen. Am besten gehen wir von dem Vers aus, den du am Schluss der vorherigen Lektion schon gelesen hast:

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. (Epheser 2,10)

Gute Werke sind also Taten, die Gott uns zu tun gibt. Der Herr Jesus ist dabei unser Vorbild.

1

Der Herr Jesus selbst spricht von seinen Werken, als die Juden ihn steinigen wollen. Was sagt Er in Johannes 10,32 zu den Juden, die Ihn steinigen wollen?

Deine Antwort:

  • steinigt ihr mich?
  • Viele gute Werke
  • unter diesen
  • habe ich euch
  • für welches Werk
  • von meinem Vater gezeigt;
2

Alle Werke, die der Herr Jesus tat, waren von seinem Gott und Vater und zum Segen der Menschen. Als Petrus im Haus von Kornelius das Evangelium verkündigte, stellte er den Zuhörern das Handeln des Herrn Jesus mit eindrücklichen Worten vor. Was liest du in Apostelgeschichte 10,38?

Deine Antwort:

Jesus, den von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging,   und     , die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.

3

Der Herr Jesus durchzog das Land und hinterließ eine Spur von guten Werken. Wo Er gewesen war, hinterließ Er glückliche und dankbare Menschen.

Viele Beispiele in den Evangelien zeigen das, im Folgenden werden fünf davon aus dem Lukas-Evangelium genannt.

Im folgenden wird jeweils Anfang und Ende einer Begebenheit zitiert. Was passt zusammen?

Deine Antwort:

Und siehe, Männer brachten auf einem Bett einen Menschen, der gelähmt war; und sie suchten ihn hineinzubringen und ihn vor ihn zu legen. (Lukas 5,18)
Als er sich aber dem Tor der Stadt näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und eine zahlreiche Volksmenge aus der Stadt ging mit ihr. (Lukas 7,11)
Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Geist der Schwäche hatte ... ganz unfähig, sich aufzurichten. (Lukas 13,11)
Und als er in ein gewisses Dorf eintrat, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von fern standen. (Lukas 17,12)
Es geschah aber, als er sich Jericho näherte, dass ein gewisser Blinder bettelnd am Weg saß. (Lukas 18,35)
Und sogleich stand er vor ihnen auf, nahm das Bett auf, worauf er gelegen hatte, und er ging in sein Haus und verherrlichte Gott.
Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter. Alle aber ... verherrlichten Gott ...
Einer aber von ihnen, als er sah, dass er geheilt war, kehrte zurück und verherrlichte Gott mit lauter Stimme ...
Und sogleich wurde er wieder sehend und folgte ihm nach und verherrlichte Gott ...
Und er legte ihr die Hände auf, und sogleich richtete sie sich auf und verherrlichte Gott.
4

Willst du nicht auch gern dem Herrn Jesus gleichen? Sicher sehr gern!

Kennst du das Geheimnis, wie wir das verwirklichen können? Nein? Dann lies Johannes 15,1-8. Es geht dort um den Weinstock und die Reben.

Die Reben müssen Frucht tragen. Wie das geschieht steht im 5. Vers!

Deine Antwort:

Ich bin der   , ihr seid die   . Wer in mir   und ich in ihm, dieser bringt viel   , denn getrennt von   könnt ihr nichts tun.

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