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Dass die 66 Bücher in der Bibel eine Einheit bilden, verdanken wir der Tatsache, dass die Schreiber durch den Geist Gottes inspiriert wurden. Wie dies geschah, wissen wir nicht aus Erfahrung, weil wir nicht inspiriert sind. Doch die Bibel klärt uns ein wenig darüber auf.
Der Begriff Inspiration bedeutet in diesem Zusammenhang etwas anderes als das, was im landläufigen Sinn darunter verstanden wird. Man sagt beispielsweise, dass ein Maler von einem bestimmten Geschehen oder Ereignis inspiriert wurde, um ein Gemälde anzufertigen. Auch wird davon gesprochen, dass Georg Friedrich Händel inspiriert war, als er innerhalb kurzer Zeit den „Messias” schuf. Doch Paulus und die anderen Schreiber waren nicht inspiriert wie Goethe oder Shakesspeare!
Was ist gemeint, wenn in dieser Lektion von Inspiration die Rede ist? Es bedeutet, dass Gott Wort für Wort durch den Heiligen Geist eingegeben hat, was die Schreiber niederschrieben. Sie waren unvollkommen und fehlbar wie alle übrigen Menschen. Doch bei der Abfassung der Heiligen Schrift wurden sie auf wunderbare und übernatürliche Weise von Gott geleitet und vor Fehlern und Irrtümern bewahrt (nach „Die Bibel - das Wort Gottes”, Arend Remmers, S. 100).
Damit wollen wir uns in dieser Lektion näher beschäftigen.
Schon in seinem ersten Brief schreibt Petrus, dass der Geist Christi in den Propheten des Alten Testaments geredet hat (1. Petrus 1,11). In den vorigen Lektionen wurden auch seine Worte aus dem zweiten Brief angeführt, die über die Inspiration reden.
Wie lauten die Worte in 2. Petrus 1,21?
Deine Antwort:
Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Menschen Gottes redeten, .
In der Nacht vor seinem Leiden und Sterben am Kreuz war der Herr Jesus noch einmal mit seinen Jüngern versammelt. In seinen Abschiedsreden (ab Johannes 13) verheißt Er ihnen, dass der Heilige Geist kommen würde. Er nennt Ihn den anderen Sachwalter (Anwalt, Beistand, Tröster oder Fürsprecher). In den Worten des Herrn Jesus über das Wirken dieses anderen Sachwalters kann man einen Hinweis auf die verschiedenen Teile des Neuen Testaments sehen.
Was für die Schriften des Alten Testaments gilt, gilt in gleicher Weise für die Schriften des Neuen Testaments. Deshalb heißt es in 2. Timotheus 3,16:
Alle Schrift ist von Gott eingegeben ...
Ein Abschnitt im ersten Brief an die Korinther erklärt die Art und Weise, wie das, was im Herzen Gottes war, uns mitgeteilt wurde. Es sind die Verse aus 1. Korinther 2,6-16, die mit folgenden Worten beginnen:
Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, nicht aber Weisheit dieses Zeitlaufs noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichtegemacht werden, sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Zeitaltern zu unserer Herrlichkeit zuvorbestimmt hat. (1. Korinther 2,6.7)
Wer ist mit „wir” gemeint?
Gott hat etwas bereitet für die, „die ihn lieben“. Das zeigt der neunte Vers aus diesem Abschnitt.
Wer ist gemeint mit „denen, die ihn lieben“? Jeder, der an den Herrn Jesus Christus und sein vollbrachtes Erlösungswerk geglaubt hat! Er hat seine Liebe kennengelernt und es wird wahr: „Wir lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat“ (1. Johannes 4,19).
... wie geschrieben steht: „Was kein gesehen und kein gehört hat und in keines Menschen aufgekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die Ihn lieben“ ...
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Die Teilnahme an diesem Bibelkurs ist komplett kostenlos!
Bibelkurs: Basis-Bibelkurs 2