Basis-Bibelkurs 2

Die Apokryphen und andere Schriften

Die Heiligen Schriften des Alten Testaments entstanden in der Zeit von 1500 bis 400 vor Christus.

Danach entstanden in den letzten Jahrhunderten vor dem Kommen Jesu eine Reihe weiterer religiöser Schriften. Sie werden Apokryphen genannt, was „verborgen” oder „geheim” bedeutet. Sie gehörten nie zur Hebräischen Bibel. Gott hat über sein Wort gewacht und Sorge getragen, dass kein menschliches Machwerk hinzugefügt wurde.

Die Apokryphen, zum Beispiel Judith, Weisheit Salomos, Tobias, Baruch, 1. und 2. Makkabäer, sind im Gegensatz zu den Büchern der Bibel nicht inspiriert. Sie fanden Eingang in die Septuaginta, die griechische Übersetzung des Alten Testaments, und später auch in die Vulgata, die lateinische Fassung der Bibel.

In dieser Lektion wollen wir kurz darauf eingehen und auch auf einige weitere Besonderheiten im Zusammenhang mit den Büchern der Bibel aufzeigen.

1

Einleitend wurde schon bemerkt, dass die Apokryphen nicht zu der Heiligen Schrift gehören. Hinsichtlich eines Anspruchs, ein Teil der Heiligen Schrift zu sein, müssen sie als „unecht" bezeichnet werden.

Welche der folgenden Aussagen hältst du für zutreffend?

Deine Antwort:

2

Im Alten Testament ist verschiedentlich von Büchern die Rede, die wir heute nicht mehr kennen:

Darum heißt es im Buch der Kämpfe des HERRN: Waheb in Sufa und die Bäche des Arnon. (4. Mose 21,14)

Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen, bis die Nation sich an ihren Feinden gerächt hatte. (Ist das nicht geschrieben im Buch Jaschar?) Und die Sonne blieb mitten am Himmel stehen und eilte nicht zum Untergang, ungefähr einen ganzen Tag. (Josua 10,13)

Das Buch Jaschar wird auch in 2. Samuel 1,18 genannt. Uns sind diese Bücher unbekannt. Es wäre ein Irrtum anzunehmen, dass sie zur Bibel gehören und verloren gegangen sind. Gott hielt es nicht für notwendig, diese Bücher für uns zu erhalten, weil sie nicht zu seinem ewigen Wort gehören.

Suche einmal einige weitere Bücher, die auch genannt werden!

Deine Antwort:

Das Buch der Geschichte Salomos
Das Buch Samuels über „das Recht des Königtums“
Die Geschichte Nathans, des Propheten
Die Weissagung Achijas, des Siloniters
1. Samuel 10,25
2. Chronika 9,29
1. Chronika 29,29
1. Könige 11,41
3

Lukas beginnt sein Evangelium mit den Worten:

Da es ja viele unternommen haben, eine Erzählung von den Dingen zu verfassen, die unter uns völlig geglaubt werden, so wie es uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, vortrefflichster Theophilus, der Reihe nach zu schreiben, damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist. (Lukas 1,1-4)

Vor ihm hatten sich demnach schon andere damit beschäftigt, eine Geschichte über das Leben und Wirken des Herrn Jesus zu schreiben. Wer könnte gemeint sein, wenn er von vielen spricht, die das unternommen haben?

Deine Antwort:

4

Die vier Evangelien beschreiben das Leben, das Wirken, den Tod, die Auferstehung und Himmelfahrt des Herrn Jesus. Geleitet durch den Heiligen Geist betrachtet jeder Evangelist seine Person aus einem anderen Blickwinkel.

Deine Antwort:

Matthäus
Markus
Lukas
Johannes
Der Knecht Gottes und Prophet
Der Sohn Gottes
Der verheißene König Israels
Der Sohn des Menschen (wahrer Mensch)

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