Basis-Bibelkurs 3

Die Bekehrung zu Gott

Nach dem Sündenfall fühlen sich Adam und Eva sehr unglücklich. Sie fürchten sich vor Gott und sehen den Tod vor Augen. Doch zum Glück überlässt Gott sie nicht ihrem Schicksal, sondern Er sucht den Menschen und fragt: "Wo bist du?"

Adam muss nun so kommen, wie er ist. Er muss erkennen, dass er falsch gehandelt hat und eine Umkehr zu Gott nötig ist. Er muss Gott bekennen, dass er von der Frucht des Baumes gegessen hat. Uns wird hier ein klares Bild von der Bekehrung dargestellt.

Hierzu eine Veranschaulichung aus dem Lebensalltag:

Menschen baden am Meer. Sie haben den Strand hinter sich gelassen und schwimmen vergnügt in die herankommenden Wellen. In froher Stimmung erreichen sie die Nähe einer gefährlichen Strömung. Der Strandmeister ruft sie mit seinem Megaphon zurück; aber sie hören nicht auf ihn. Doch dann fühlen sie plötzlich den Sog, und schlagartig verändert sich die Szene. Die unbekümmerte Freude weicht der Angst und Reue, weil sie sich so weit hinausgewagt haben, statt auf den Strandmeister zu hören. Sie erkennen an, dass er Recht hatte und sie falsch lagen. Statt dem sicheren Strand weiterhin den Rücken zu kehren, schauen sie nun sehnsüchtig, nach Rettung verlangend, dorthin.

"Sich bekehren", wie man es of zusammenfassend nennt, umfasst drei Schritte:

  • Buße tun - das heißt die Sicht, das Urteil Gottes über unser Leben zu akzeptieren, nämlich dass man schuldig ist. Buße heißt wörtlich übersetzt „Sinnesänderung", also so wie Gott über sich zu denken. Hier geht es nicht um Bußübungen oder Kasteiungen. Das Ergebnis ist eine "Gott gemäße Betrübnis", die zum Heil führt (2. Korinther 7,10).
  • Sein bisheriges Leben zu verurteilen, heißt Buße zu tun und dann die Richtung um 180 Grad zu ändern, also umkehren zu Gott hin. Das ist die Bekehrung, oder Umkehr zu Gott.
  • Das Erste ist also die Sinnesänderung (Buße) und damit verbunden als Zweites eine bewusste Umkehr von einem falschen Weg hin zu Gott (Bekehrung).
  • Zu Buße und Bekehrung gehört zwingend auch das Bekenntnis gegenüber Gott. Nur wenn man zu Gott kommt und seine Sündenschuld bekennt, wird Gott die Vergebung der Sünden geben (1. Johannes 1,9). Es kann bei manchen Taten auch nötig sein, gegenüber Menschen ein Bekenntnis abzulegen.

Zusammenfassung: Sich bekehren umfasst Buße, eine Umkehr zu Gott und ein Bekenntnis vor Gott.

Eine bessere (weil biblische) Veranschaulichung dazu findet sich in Lukas 15.

Dort ist ein Sohn, der von seinem Vater sein Erbteil forderte und es dann auch bekam. Es dauerte nicht lange, da hatte er sein Erbe vergeudet, sodass er sich bei einer anschließenden Hungersnot vom Schweinefutter ernährte.

  • Später lesen wir, wie dieser Sohn zur Einsicht kam und seinem Vater bekennen wollte: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig dein Sohn zu heißen; mache mich wie einen deiner Tagelöhner".
  • Das ist die Sinnesänderung bei dem Sohn: die Buße. Er dachte jetzt anders über seine Taten und seinen Zustand: „Ich habe gesündigt" - „ich bin nicht mehr würdig". Er erkannte seinen sündigen, verlorenen Zustand und dass er einen Retter brauchte, der ihn da heraus bringt (errettet).
  • Das vollzog er, indem er sich auf machte und hinging zu seinem Vater. Hier haben wir die aktive Umkehr des Sohnes: die Bekehrung.
  • Als er so bei seinem Vater ankam, lesen wir, was er zu ihm sagte: „Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.“ (Lukas 15,21) - das ist das Bekenntnis, das er vor dem Vater ablegte.
1

Ein Vorbild der Bekehrung im Alten Testament gibt uns Manasse, der Sohn Hiskias.

Deine Antwort:

Wie wird seine Reue in 2. Chronika 33,10-13 beschrieben?
"Und als er (Manasse) bedrängt war,   er den HERRN, seinen Gott, an und   sich sehr vor dem Gott seiner Väter und   zu ihm."

2

Im Neuen Testament lesen wir mehrere Male von Bekehrungen.

Ordne die Berichte den Bibelstellen zu.

Deine Antwort:

Apostelgeschichte 9 und 22 und 26
Apostelgeschichte 15,3
Apostelgeschichte 9,35
1. Thessalonicher 1,9
Die Bekehrung von Menschen aus den Nationen.
Die Bekehrung von Bewohnern aus zwei Orten.
Die Bekehrung von Bewohnern aus einer Stadt.
Die Bekehrung des Saulus.
3

Warum muss der Mensch sich bekehren?

In ungefähr 80 Stellen des Alten und ungefähr 70 Stellen des Neuen Testaments wird über Bekehrung (oder Buße tun) gesprochen. Hier sind einige davon:

Deine Antwort:

Die einfachste Antwort auf die Frage lautet: Weil Gott es sagt!
In Apostelgeschichte 17,30 wird gesagt, dass "Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat und jetzt den Menschen   , alle allenthalben   zu tun“.

Warum gebietet Gott dem Menschen, sich zu bekehren? Dazu steht in 2. Petrus 3,9: „Er ist langmütig gegen euch, da er   will, dass irgendwelche   gehen, sondern dass alle zur   kommen“.

In Apostelgeschichte 17,31 gibt Er ebenfalls als Grund für Seinen Befehl an, dass „er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis   wird in   “.

Und Gott wird dann als Richter sagen: "   haben gesündigt und erreichen   die Herrlichkeit Gottes“ (Römer 3,23).

Darum will Gott die Bekehrung des Menschen, denn „dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland Gott, welcher will, dass   Menschen   werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,3-4).

4

Lies jetzt das Gleichnis vom "verlorenen Sohn" in Lukas 15,11-32 und fülle hier die gefragten Vers-Zahlen ein.

Deine Antwort:

Die   , also die Sinnesänderung, findet sich in den Versen   bis   .
Dabei vollzog er die Umkehr, also die   , indem er sich im Vers   aufmachte und zu seinem Vater kam.
Dort legte er ein   ab, indem er in Vers   sagte: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig dein Sohn zu heißen".

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